Sonnenschutz
Hier haben wir die wichtigsten Dinge für dich zusammengefasst.
Don't skip the SPF!
Warum ist Sonnenschutz wichtig?
Die Sonne ist für uns Menschen lebenswichtig. Zum Einen schüttet unser Körper durch Sonnenlicht verstärkt Serotonin aus. Zum Anderen ist das Licht der Sonne an der Bildung von Vitamin D beteiligt. Vitamin D hilft beispielsweise bei der Aufnahme und Verwertung von Calcium und unterstützt so den Erhalt der Knochen. Ihre Strahlung ist aber auch gefährlich. UVA und UVB-Strahlen können unsere Haut schädigen indem sie zum Teil bis in unsere Lederhaut eindringen, auch im Winter.
UVA und UVB-Strahlen – worin liegt der Unterschied?
Der Hauptunterschied zwischen beiden UV-Strahlen liegt in der Tiefe, in der sie in die Haut eindringen. Während UVB-Strahlen nur bis in die erste Hautschicht, die Oberhaut, dringen und für Sonnenbrand verantwortlich sind, können UVA-Strahlen bis ins Bindegewebe, die Lederhaut, gelangen und dort für bleibende Schäden sorgen. UVA-Strahlen sind unter anderem auch der Hauptauslöser für vorzeitige Hautalterung und Falten.
Kurzfristige Folgen von zu viel Sonnenlicht.
Sonnenbrand
Ein Sonnenbrand wird ausgelöst, indem die Sonnenstrahlen chemische Bindungen in unserer DNS lösen, was zu Strangbrüchen führen kann. Wenn die Zelle DNA-Schäden registriert, kann dies zur „Apoptose“ führen: die Zelle zerstört sich selbst. Dies führt zu einem inflammatorischen Prozess in der Haut: Blutgefäße weiten sich und lassen die Haut rot werden. Sie werden außerdem „undicht“, was dazu führen kann, dass Flüssigkeit in die Haut gelangt und dort Schwellungen und Blasen bildet. Nerven werden durch Inflammationsmediatoren sensibilisiert, weshalb betroffene Hautstellen empfindlich sind und schmerzen können. Sonnenbrand wird als Verbrennung ersten Grades klassifiziert und wird hauptsächlich durch UVB-Strahlen ausgelöst.
Sonnenallergie
Bei einer Sonnenallergie kann UV-Strahlung dazu führen, dass die Haut sich rötet und sich juckende rote Pickelchen im Brustbereich sowie an den Armen und Beinen bilden. Die häufigste Form ist als Polymorphe Lichtdermatose bekannt. Es wird vermutet, dass bei Sonnnenallergie UV-Strahlen die chemische Zusammensetzung einer Hautsubstanz verändern. Dies ruft eine inflammatorische Reaktion hervor, wodurch Rötungen und Juckreiz entstehen können.
Pigmentstörungen
UVB-Strahlen regen die Produktion bestimmter Zellen an. Diese sogenannten Melanozyten produzieren dunkelbraune Melanin-Pigmente, welche die Haut auf natürliche Weise vor der Sonne schützen. Im Falle einer Pigmentstörung wird die Melanin-Produktion unregelmäßig und fleckig, wodurch die unterschiedlich hell/ dunkel gefärbten Stellen auf der Haut entstehen.
Langzeitfolgen durch UV-Strahlung.
Vorzeitige Hautalterung
Wenn es um vorzeitige Hautalterung geht, stehen besonders UVA-Strahlen im Verdacht, diese zu beschleunigen. Sie schädigen die inneren Bausteine der Haut wie Kollagen- und Elastinfasern. Mit der Zeit verursacht Sonneneinstrahlung somit ein Ausdünnen der Haut. Das kann zu einem Verlust von Spannkraft und Elastizität sowie vermehrt zu Falten führen.
Hautkrebsrisiko
Ultraviolette Strahlung ist die Hauptursache für Hautkrebs durch Sonne. Bei Hautkrebs unterscheidet man Basalzellkarzinome (auch weißer oder heller Hautkrebs genannt) und Melanome (schwarzer Hautkrebs). Grundsätzlich gilt: Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungsaussichten.
Welcher Lichtschutzfaktor ist sinnvoll?
Die optimale Höhe des Lichtschutzfaktors hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören
- der Hauttyp
- der Aufenthaltsort
- die Tageszeit
- die Dauer der Sonnenexposition
Gehörst du beispielsweise zum Hauttyp 2, hast blondes oder Hellbrauens Haar und helle Augen, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht länger als zehn Minuten in der Sonne verweilen können, ohne dich zu verbrennen. Trägst du nun eine Sonnencreme mit dem LSF 50 auf, so ermöglicht sie dir, rund 500 Minuten, also ungefähr 8 Stunden in der Sonne zu bleiben. Aber vorsichtig – das ist nur eine Theorie! Die Realität sieht nämlich anders aus. Schweiß und Wasser sorgen dafür, dass selbst der hartnäckigste Sonnenschutz irgendwann von der Haut perlt. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass du dich regelmäßig eincremst.
Wie viel Sonnencreme ist ausreichend?
Wenn es um Sonnenschutz geht, so ist mehr immer besser. Die Faustregel besagt, dass man 2 mg Creme pro Quadratzentimeter Haut benötigt. Das heißt für den gesamten Körper benötigen wir mehr als 30 ml. Für das Gesicht gilt: Gut geschützt bist du mit etwa 1/3 Teelöffel oder eine Fingerlänge.
Sonnenpflege
Sonnenbrand – und nun?
Hast du dir trotz allem einen Sonnenbrand geholt, so ist es wichtig, dass du deine Haut die nächsten Tage vor der Sonne schützt und sie gut pflegst. After-Sun-Lotionen kühlen, wirken schmerzlindernd und helfen bei der Regeneration.
After-Sun-Pflege
DIE NATÜRLICHE ALTERNATIVE
Wie von der Sonne geküsst